Die Geschichte der Bücherei

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Unsere Bücherei blickt auf eine lange Tradition zurück.

Das genaue Datum der Anfänge der Bücherei lässt sich leider nicht mehr genau ermitteln.

Sicher können wir aber sein, dass die Bücherei schon über 75 Jahre in unserer Gemeinde existiert.

 Das Angebot der Pfarrbücherei in Hoppstädten-Weiersbach (früher Bleiderdingen) wurde von den Einwohnern ganz besonders im Winter genutzt, denn außer einer Hausbibel und der Tageszeitung war nur wenig Lesestoff vorhanden.

Im zweiten Weltkrieg mussten alle kirchlichen Büchereien geschlossen werden. Die Bücher wurden von Bürgern der Pfarrgemeinde in Sicherheit gebracht, um dem Nazi-Regime nicht zum Opfer zu fallen. Erst nach dem Ende des Krieges konnten die Bücher wieder genutzt werden.

Die Bücherei war damals im hintersten Zimmer des Pfarrhauses untergebracht. Sie lagerten in alten großen Holzschränken. Sonst befanden sich nur noch ein Tisch und ein Kanonenofen (der mehr qualmte als heizte) in diesem Raum.

Mit dem Bau des neuen Pfarrhauses 1973 fand dann auch die Bücherei ein neues Zuhause (mit Heizung und offenen Regalen) und einem Buchbestand von ca. 500 Medien.

Nach der Fertigstellung des  neuen Gemeindezentrums im Mai 1984 wurden  die damaligen Schulbücherei (sie bestand von 1954 bis 1984) und der Pfarrbücherei zusammengelegt und so entstand die  „Katholische Öffentliche Gemeindebücherei“, wie sie noch heute existiert.

Nach 23jähriger erfolgreicher ehrenamtlicher Arbeit von Hiltrud Jonas übernahm am 01.01.1995 Roswitha Schmidt das Amt der Leitung. Ihr stehen heute noch weitere fünf Mitarbeiter zur Seite.

Der jetzige Bestand von ca. 3.800 Medien wird ständig aktualisiert, was sehr kostenintensiv ist und nur mit Zuschüssen der Gemeindeverwaltung, der Pfarrgemeinde, des Bistums und Spenden der ortsansässigen Banken zu bewältigen ist.

Darüber hinaus wird ein Teil der Kosten durch die jährlichen Einnahmen des Buchverkaufs besonders anlässlich der Weihnachts-Buchausstellung abgedeckt.

Im Jahre 2006 wurde das veraltete Karteisystem durch modernste computergestützte Büchereisoftware ersetzt. Dadurch ist die Verwaltung des Bestands und die Ausleihe um ein vielfaches schneller und effizienter geworden. Es kann sofort Auskunft darüber gegeben werden, ob ein Medium vorhanden oder ausgeliehen ist, ebenso können bei ausgeliehenen Medien Vormerkungen getätigt werden. Auch Fremdbestände aus dem Verbund der Landesfachstelle Koblenz  und der Fachstelle des Bistums Trier können problemlos in das System integriert werden.

Die Gemeinde kann stolz darauf sein, eine solch gutsortierte und modern ausgestattete Bücherei zu besitzen.

 
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